5 Wölfe · Leseempfehlung · Rezension

“Weihnachtswunder selbstgemacht” – Ray Celar

©Klappentext, Cover & Zitat: Ray Celar

 

Ebook: 3,99 / Taschenbuch: 9,9

Seitenzahl: 226

Verlag: Selfpublished

Release: 20. November 2018

Genre: Romance, Humor, Contemporary, (Weihnachten)

 

 

Klappentext:

Eli hat eine Schwäche: Liebesromanzen. Insbesondere weihnachtliche Liebesromanzen.Für ihn kann sein Lesestoff gar nicht kitschig genug sein. Denn wenn schon sein eigenes Liebesleben quasi nicht-existent ist, kann er sich zumindest in Büchern in eine heile Welt träumen, in der das Schicksal zwei Leute auf romantische Weise zusammenbringt.Allerdings weiß Eli, dass es das Schicksal nicht gibt und man selbst aktiv werden muss, wenn man etwas bewirken will.Was hält ihn eigentlich davon ab, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich sein ganz persönliches, romantisches Weihnachtswunder zu organisieren?

Zitat:

“Und sie lebten glücklich und zufrieden an ihr Lebensende.”
“Er hatte nicht nur nicht über meinen dummen Plan, selbst Schicksal zu spielen, gelacht, er hatte sich selbst einen Plan ausgedacht!”

Eigene Meinung:

Eli hat genau den richtigen Plan, er benötigt eine Hütte, einen Schneesturm und den Mann seiner Träume. Leider stellt er schnell fest, dass nicht immer alles so läuft wie in seinen Büchern. Ob sein Plan dennoch funktioniert mit Will gemeinsam Zeit zu verbringen und ihm näher zu kommen?

Ein wirklich schönes und ja auch lustiges Buch. Mir persönlich war Eli manchmal eine zu große Dramaqueen und zu romantisch, manchmal hat es etwas genervt aber irgendwie war es alles in einem ein sehr schönes Buch.

Das Buch ist im ersten Teil aus Elis Sicht geschrieben und neben seinem übergroßen Sinn für Romantik ist er allerdings auch nicht auf den Mund gefallen und zeigt seinen Freunden, wo es lang geht. Er ist schon lange verliebt, doch hat sich bisher nie getraut, seinen Mr Right diesbezüglich an zu sprechen. Ein gemeinsamer Urlaub in einer Skihütte mit seinen Freunden, in der er die ersten zwei Tage ohne diese und nur mit Will verbringen wird, laufen nicht so ab wie er sie sich erhofft hat. Ich hätte, glaube ich, das Buch abgebrochen, wenn es genauso malerisch verlaufen wäre, wie er es sich vorgestellt hat aber dadurch, dass es eben so ganz anders verläuft und es sich doch ein Weilchen hinzieht, konnte ich das Buch nicht weg legen. Jede Seite habe ich darum gebangt, dass die beiden endlich zu einander finden aber die beiden laufen ständig gegen eine imaginäre Wand und man möchte beide am liebsten schütteln, weil sie so Offensichtliches einfach nicht erkennen, was los ist.

Ein Teil wird auch aus Wills Sicht erzählt, sodass man auch ihn näher kennen lernt. Er ist recht schüchtern und noch neu in der Gruppe, zumindest fühlt er sich so. Er ist aufgeregt als er zwei Tage mit Eli allein hat und kann sein Glück kaum fassen, doch irgendwas scheint nicht zu stimmen, denn Eli ist nicht so aufgeregt auf Weihnachten, wie es ihre Freunde immer wieder gesagt haben.

Mir hat an der Geschichte sehr gut gefallen, dass es einfach mal darum ging wie sich zwei Menschen näher kommen und mal kein großer Trubel geschieht, es ist genau richtig für die Weihnachtszeit. Auch benötigt dieses Buch keine expliziten Szenen, sondern allein durch die tollen Charaktere wurde eine schöne in sich abgeschlossene Geschichte geschaffen.

Kritik:

Ich glaube zum Ende hin, wäre es realistischer gewesen, wenn die beiden, die so lange aufeinander gewartet haben, endlich übereinander herfallen anstatt nur zu kuscheln aber vielleicht sollte man sich seinen Teil einfach denken ;).

Fazit:

„Weihnachtswunder selbstgemacht“ ist eine wunderbare, weihnachtliche Romance, die sowohl eine gehörige Portion Romantik aber auch Humor besitzt. Eli und Will sind zwei liebenswerte Charaktere, der eine liebt kitschig romantische Liebesgeschichten und hat immer schlagfertige Antworten auf Lager, was er in den Wortgefechten beweist, die er mit seinen Freunden führt und der andere ist eher schüchtern und noch neu in der kleinen Gruppe, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Ihre Geschichte braucht keinen großen Trubel und noch nicht mal explizite Szenen. Die Geschichte ist was zum Träumen und sehr gut für einen gemütlichen Abend vor dem Kamin geeignet :), Die Geschichte ist in drei Parts erzählt, wobei zwei aus Elis Sicht sind und einer aus Wills, sodass man beide Charaktere gut kennen lernt und auch die Nebencharakter sind gut durchdacht und ausgearbeitet, sodass durch sie die Geschichte noch lebendiger wird. Der Schreibstil ist bildlich und bringt einen dazu, trotz hochgedrehter Heizung zu frieren, soviel Schnee wie in dem Buch vorkommt.

Mir hat an der Geschichte sehr gut gefallen, dass es einfach mal darum ging wie sich zwei Menschen näher kommen und mal kein großer Trubel geschieht, es ist genau richtig für die Weihnachtszeit. Auch benötigt dieses Buch keine expliziten Szenen, sondern allein durch die tollen Charaktere wurde eine schöne in sich abgeschlossene Geschichte geschaffen.

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