4 Wölfe · Kurzgeschichte · Leseempfehlung · Rezension

“Ring Glöckchen ringelingeling” – Kay Monroe

©Klappentext, Cover & Zitat: Doris Lösel

 

Ebook: 1,49 / Taschenbuch:

Seitenzahl: 43

Verlag: Selfpublished

Release: 1. Dezember 2018

Genre: Romance, Contemporary, (Weihnachten)

 

Klappentext:

Dave und Benny haben – neben ihrer tiefen Liebe zueinander – eine weitere Gemeinsamkeit: Sie sind vernarrt in Glocken.

Benny haben es die hübsch verzierten Kunstwerke, die man hauptsächlich zur Adventszeit bestaunen kann, angetan.

Bei Dave hingegen sind es Bennys hübsche Glocken, die ihm ein ums andere Mal die Hose eng werden lassen.

Das Paar schafft es auch nach mehr als dreijähriger Beziehung noch immer spielend, seine ‘glöcklichen’ Vorlieben unter einen Hut zu bringen. Das schreit doch geradezu nach Hochzeitsglocken.

Und Dave hat da auch schon ganz konkrete Vorstellungen, wie er seinem ‘Glöckchen’ die Frage aller Fragen stellen wird …

Eine weihnachtlich angehauchte Kurzgeschichte (ca. 11000 Wörter), die – wie gewohnt – reichlich Süßes, eine Prise Erotik und jede Menge Glocken enthält

Zitat:

“Benny hat dieses aufgeregte Funkeln in den Augen, das ich so sehr liebe und das mir immer wieder aufs Neue weiche Knie beschert.”

Eigene Meinung:

Benny liebt Glocken in allen möglichen Farben, Formen und Tönen und Dave erfüllt ihm jeden Wunsch, denn er liebt ihn und seine Glocken. Seine Gefühle gehen so tief, dass er sich zu Weihnachten vornimmt, Benny einen Antrag zu machen.

Eine wirklich süße Geschichte, die für meinen Geschmack manchmal das Wort „Glocke“ in allem möglichen Variationen zu oft enthält, dennoch war es eine schöne rührende Geschichte.

Obwohl es nur eine Kurzgeschichte ist, lernt man die Charaktere mehr kennen als in anderen Kurzgeschichten. Durch einen Rückblick erfahren wir, wie sich Benny und Dave kennen gelernt haben und wie sehr er ihn lieben gelernt hat. Manchmal wurde an einigen Stellen zu sehr abgebrochen, gerade dann wenn es interessant zu werden scheint. Meiner Meinung nach hätte man auch noch mehr in Daves Gefühlswelt abtauchen können, so bleibt einiges ein bisschen oberflächlich. Großen Pluspunkt hat bei mir die Geschichte bekommen durch Daves und Bennys Hochzeit, wo ich sogar ein paar Tränchen vergossen habe, weil sie sehr rührend war.

Bei der Geschichte hatte man immer was zum schmunzeln und sie versüßt einem die Weihnachtszeit.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die Geschichte lässt sich gut in einem Rutsch lesen. Wenn ihr in der besinnlichen Weihnachtszeit etwas zur Aufmunterung haben möchtet oder um noch mehr in Hochstimmung zu kommen, dann lasst euch das Buch hier nicht entgehen. Trotz vielen Klischees und dergleichen kann man diese Geschichte gut lesen, ich hatte nämlich das Gefühl, dass das schon ein bisschen Absicht war.

Kritik:

Für den ein oder Anderen dürfte sich hier ein Klischee an das andere reihen. Ein großer, breit gebauter und düster aussehener Mann und ein androgyner blonder junger Mann, der ausgerechnet derjenige ist, der den Faible für kitschige Glocken besitzt. Die Geschichte wirkt teilweise oberflächlich gerade dann wenn es um die Charaktere geht. Obwohl die Geschichte aus Daves Sicht geschrieben ist, erfährt man über ihn kaum mehr als über seinen Freund, der recht blass bleibt und kaum einschätzbar ist und nicht wirklich vorhanden ist. Mehr als für ein kurzes Vergnügen reicht die Geschichte nicht.

Fazit:

Eine schöne, rührende, weihnachtliche Kurzgeschichte, die man meiner Meinung nach am besten zu den Weihnachtstagen lesen kann. Obwohl es eine recht kurze Geschichte ist, erleben wir dennoch durch eine Rückblende das Kennenlernen der beiden, was mir persönlich gut gefallen hat. Leider wurde an manchen Stellen abgebrochen, wo man gerne noch hätte mehr erzählen können und man hätte noch mehr in Daves Gefühlswelt abtauchen können. Benny lernt man recht oberflächlich kennen, allerdings erfährt man genug und wird für die wenigen Seiten gut unterhalten. Man schmunzelt bei einigen Stellen und bei ihrer Hochzeit war ich sogar zu Tränen gerührt, weil es wirklich gefühlvoll und rührend geschrieben war. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man die Geschichte in einem Rutsch durchlesen kann. Für den ein oder anderen könnte das Wort „Glocke“ in allen möglichen Variationen eventuell zu oft vorkommen aber das macht auch irgendwie den Charme der Geschichte aus.

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