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“Pros & Cons: Steele” – A. E. Wasp

©Klappentext, Cover & Zitat: Second Chances Verlag

 

Ebook: 5,99 / Taschenbuch: 12,00

Seitenzahl: 343

Verlag: Second Chances Verlag

Release: 15. August 2020

Genre: Romance, Contemporary

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar bekommen, wofür ich mich nochmal ganz herzlich bedanken möchte, laut Gesetzgebung fällt dieser Beitrag unter “Werbung”.

Klappentext:

FÜNF AUFTRÄGE. FÜNF CHANCEN AUF WIEDERGUTMACHUNG.

Eins ist sicher: Diese Männer sind keine Engel.

Wer hätte gedacht, dass man von einem Toten erpresst werden kann? Wir jedenfalls nicht. Wir – das sind ein Hacker, ein Dieb, ein Hochstapler, ein Schlägertyp und ein beurlaubter FBI-Agent.
Die Abmachung ist einfach: Wir erledigen unsere Aufträge, und Charlies Anwältin löscht dafür das belastende Material, mit dem er uns selbst nach seinem Tod noch in der Hand hat. Der erste Auftrag erfordert Muskelkraft – und damit fällt er an mich. Ich bin Steele Alvarez, ehemaliger Special Forces Close Protection Specialist, oder kurz gesagt: Bodyguard für nicht ganz so nette Kerle.
Meine Aufgabe: einen scheinbar unangreifbaren Senator mit einer Vorliebe fürs Verprügeln von männlichen Prostituierten aus dem Verkehr ziehen. Doch dann lerne ich das jüngste Opfer von Senator Harlan kennen – Breck Pfeiffer, den attraktiven Escort-Boy mit dem Herzen aus Gold und der Seele eines Kämpfers.
Um Breck zu beschützen, würde ich sogar über Leichen gehen. Er will den Senator jedoch nicht tot sehen, er will Rache. Dafür werde ich jede Hilfe brauchen, die ich kriegen kann.

Ob es uns gefällt oder nicht, dieser Auftrag erfordert Teamarbeit.

“Pros & Cons: Steele” ist der Auftakt der fünfteiligen Reihe. Um alle Nebengeschichten zu verfolgen, empfiehlt es sich, die Reihenfolge einzuhalten.

Zitat:

“Einem hübschen Kerl in Not konnte ich nicht widerstehen.”
“Zwischen uns entwickelte sich etwas, das über Lust hinausging.”
“Solange ich dich habe, bin ich rundum zufrieden. “

Eigene Meinung:

Fünf Gauner, fünf Aufträge, fünf Chancen auf Wiedergutmachung. Von einem Toten erpresst, finden sich ein Ex-Agent, einer der besten Hacker der Welt, ein Ex-Armee, ein Mann mit tausend Gesichtern und ein Meisterdieb zusammen und müssen gemeinsam Aufträge erledigen, da sonst ihre größten Geheimnisse an die Oberfläche kommen.
Steele Alvarez, ehemaliger Special Forces Close Protection Specialist, oder auch einfacher gesagt: Bodyguard bekommt den ersten Job. Einem scheinbar unangreifbaren Senator soll das Handwerk gelegt werden. Womit keiner gerechnet hat, der Zwillingsbruder von einem der fünf, gehört zu den Opfern. Fünf außergewöhnliche Männer müssen von heute auf morgen zusammen arbeiten und welche Geheimnisse wohl jeder von ihnen hat?

Wer kennt sie nicht? Die etwas durchgedrehten, actionreichen Gaunerfilme aus Amerika. Während des Lesens hatte ich wirklich das Gefühl, genau so einen Film schau ich gerade, nur mit schwulen Protagonisten und weniger Explosionen. Nach den ersten Seiten stand für mich fest, ich muss die Reihe definitiv zu ende lesen, da ich wissen will, wer der geheimnisvolle Fremde ist. Steele und Breck nehmen allerdings viel mehr Platz in der Geschichte ein, was ich gleichzeitig auch ein wenig schade fand. Ja wir erleben, wie die Truppe gemeinsam einen Plan ausheckt aber wirklich ins Detail wird dort nicht gegangen. Was aber auch daran liegt, dass wir die Geschichte hauptsächlich aus zwei Perspektiven lesen, nur im Prolog und Epilog ist dem nicht so. Wie Hund und Katz und doch wie Pech und Schwefel. So lassen sich Breck und Steele und ihr Verhältnis zueinander am besten beschreiben.  Ein wenig Klischee ist schon hin und wieder dabei aber letztendlich benehmen sich beiden auch einfach menschlich. Nicht immer ist hier Handeln gut durchdacht, nicht immer handeln sie logisch, machen Dummheiten und lassen sich zu Taten hinreißen, die sie lieber hätten nicht tun sollen. Aber genau das mochte ich auch an ihnen. Ich hatte nämlich erst die Befürchtung, sie sind perfekt, sehen nicht nur gut aus, sondern treffen immer die richtigen Entscheidungen, doch dies blieb unbegründet. Sie sind stur, trotzig, dickköpfig und rennen meist mit dem Kopf voran durch eine Wand.

Doch nicht nur Steele und Breck machen die Geschichte aus, auch die Nebencharaktere kommen schon gut zu Wort. Vor allem Josie, die liebenswerte Haushälterin, die sich wie eine Mutter um die Jungs kümmert und so einige Überraschungen parat hat. Man lernt die anderen Gauner schon ein wenig kennen und ich habe schon einige Vermutungen angestellt, welche Rolle sie noch spielen werden und am meisten interessiert mich auch die spätere Geschichte von Carson, der Mann mit den tausend Gesichtern und Identitäten, ich möchte auf jeden Fall herausfinden, wer er wirklich ist. Die Dynamik zwischen den Jungs hat für mich die Geschichte ausgemacht, ihr gegenseitiges Necken und Aufziehen und doch spürt man ganz genau, dass sie sich immer noch misstrauen und vorsichtig miteinander umgehen. Die Dynamik zwischen diesen hat für mich die Geschichte unglaublich unterhaltsam gemacht. Der “interessierte Freund” ist für mich bisher der spannenste Charakter, allein mit diesem hat die Autorin dafür gesorgt, dass ich diese Reihe lesen will, auch wenn sein Auftritt wirklich nur sehr kurz ist.

Ein offenes Ende hat die Geschichte nicht, jeder Fall ist für sich in einem Band abgeschlossen. Zum einen ist das gut, da die Geschichte nicht mit einem Cliffhänger endet, allerdings hätte ich es bei dieser Buchserie auch in Ordnung gefunden, wenn sich die Jungs mit einem Falll beschäftigen und das über mehrere Bände, da man so noch detaillierter mitlesen kann, wie die Jungs den Fall lösen. So vergeht die Zeit recht schnell und es läuft alles ein wenig zu perfekt,  alles scheint auf Anhieb zu funktionieren und niemand macht einen gravierenden Fehler. Selbst einen, den Breck begeht, kriegen die Jungs fix wieder ausgebügelt.

Was mir hier auch wieder gut gefallen hat, war die Übersetzung, es liest sich flüssig, man stolpert nicht über vertauschte Zeiten, unpassenden Übersetzungen und grammatikalische Patzer. Die Beziehung zwischen Breck und Steele aber auch die Geschichte rund um den Fall des Senators sind ausgewogen, nichts nimmt zu viel Platz ein. Ich werde mir jetzt auf jeden Fall den Band zu Wesley schnappen und die Jungs weiterhin verfolgen.

Kritik:

Der Spannungsbogen ist nicht wirklich groß, da den Jungs eigentlich alles gelingt. Ein paar mehr Seiten und ein wenig mehr Detaills hätten nicht geschadet und hätten die Geschichte noch etwas spannender gemacht.

Fazit:

“Pros & Cons: Steele” ist eine Gaunerkomödie der besonderen Art. Fünf außergewöhnliche Männer mit unterschiedlichen Fertigkeiten, die miteinander auskommen müssen, um Aufträge zu erledigen. Davor drücken können sie sich nicht, denn ihr verstorbener Auftraggeber hat sie in der Hand, Geheimnisse, die nie ans Tageslicht kommen sollen. Alvarez Steele, Ridge Pfeiffer, Wesley, Carson und Leo Shook, fünf Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich irgendwie zusammen raufen müssen, um einem Senator das Handwerk zu legen. Im ersten Band geht es um den Bodyguard Steele und den Ex-Escortboy Breck, die sich nicht nur unter besonderen Umständen kennen lernen, sondern zusammen gegen einen gemeinsamen Feind vorgehen. Es erwartet einen viel Humor, blöde Sprüche, bissige Kommentare, Neckereien und natürlich Emotionen. Breck und Steele sind zwei Sturköpfe, die ständig aufeinander treffen und doch nicht ohne einander können, jeder von ihnen trägt sein Päckchen mit sich, was man auch während des Lesens merkt. Nicht immer handeln sie logisch und genau das macht sie so authentisch, menschlich. Ein spannender Auftakt einer Serie mit fünf Männern, die ich zumindest unbedingt kennen lernen möchte.

 

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