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“Jericho March: Plötzlich Incubus” – Leann Porter

©Klappentext, Cover & Zitat: Leann Porter

 

Ebook: 2,99 / Taschenbuch: nach der zweiten Folge

Seitenzahl: 150

Verlag: Selfpublished

Release: 10. Dezember 2019

Genre: Urban Fantasy

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar bekommen, wofür ich mich nochmal ganz herzlich bedanken möchte, laut Gesetzgebung fällt dieser Beitrag unter “Werbung”.

Klappentext:

Mit der Magie kamen die Dämonen – und veränderten die Welt für immer.

Im Jahr 2019 öffnete sich das erste Loch zwischen den Dimensionen. Weitere folgten und erfüllten die Welt mit Magie – und Dämonen. Bis dahin gewöhnliche Menschen entdeckten ihre magische Begabung, während um sie herum die Zivilisation, wie wir sie kennen, zerbrach. Doch statt im Chaos zu versinken, entstand eine neue Welt, mit mythischen Geschöpfen und reduzierter Technik, denn in der Nähe der Dimensionslöcher funktionierten die vertrauten Errungenschaften wie Computer nicht mehr.
Eine neue Zeitrechnung begann.

Im Jahr 33 n.W. (nach dem Wandel) ist Jericho March der beste Dämonenjäger Schottlands – und der unbeliebteste. Seit dem Tod seiner Schwester befindet er sich auf einem Rachefeldzug, den niemand aufhalten kann. Auf der Jagd nach ihrem Mörder muss er sich nicht nur Horden von Dämonen stellen, sondern auch ungewollten Gefühlen, die sein Weltbild ins Wanken bringen. Und das in einem Job, in dem jede Ablenkung den Tod bedeutet …

Jericho March – Plötzlich Incubus (Folge 2)

Auf Greyfriars sind die Dämonen los!

Und Islay darf den Zeitungsartikel darüber schreiben. Ungünstig nur, dass er von einem schwertschwingenden Dämonenjäger verfolgt wird und eigentlich im Moment sowieso ganz andere Sorgen hat. Dagegen ist ein wildgewordener Barghest doch eine Lappalie!
Islay weiß nicht so recht, wer nun wütender auf ihn ist, der Barghest oder Jericho March. Doch er wäre nicht Islay MacGregor, wenn er sich so schnell einschüchtern ließe. Zum Glück gibt es noch Kira von den DemonBusters, die ihm im Gegenzug für einen Gefallen ein Buch anbietet, das ihm zumindest bei einem seiner Probleme weiterhelfen könnte. Falls er noch dazu kommt, es zu lesen …

Zitat:

“Ich weiß nicht, warum du mich plötzlich hasst.”
“Ich spüre eine Berührung an meinen Lippen.”
“Nun verfluche ich es, weil es mir den Blick auf Jericho nimmt. “

Eigene Meinung:

Islay MacGregor hat erfahren, dass er ein Incubus, ein Halbincubus, ein von Jericho March verhasster Incubus, ist. Der Dämönenjäger hätte ihn auch beinahe erwischt, doch Islay konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und fristet nun sein Dasein in der Redaktion seines Vater, wohin er ja eigentlich nie zurückwollte. Doch besondere Begebenheiten verlangen besondere Maßnahmen, zumal sich Islay somit erhofft, mehr über seine Mutter zu erfahren. Als er den Auftrag bekommt, über seltsame Vorfälle auf dem Greyfriars Friedhof zu berichten, hat Islay noch ein weiteres kleines niedliches Problem, um das er sich kümmern muss.

Während wir im ersten Teil den berühmt berüchtigten Dämönenjäger Jericho March begleiten durften, erzählt uns diesmal der Reporter und Halbincubus Islay MacGregor die Geschichte. Diesen haben wir ja schon im ersten Teil kennen gelernt und ich hab mich gefreut, ihn diesmal noch mehr erleben zu dürfen. Im ersten Band lernt man ihn als anhänglichen, aufgeschlossenen und auch ein wenig aufgedrehten jungen Mann kennen, der schon zu seiner Teeniezeit für Jericho geschwärmt hat. Doch die Neuigkeit über seine wahre Abstammung stimmen ihn nachdenklich und bringen auch den ernsten Islay zum Vorschein, in dem viel mehr steckt, als man anfangs ahnt. Er ist ein gewissenhafter und hilfsbereiter Charakter, der sich für die Kammerjägerin Kira einsetzt und mit dieser ein unschuldiges Wesen rettet, das mit in die Geschehnisse rund um den Greyfriars Friedhof mit hineingerissen wird.

Dieses Mal hat mich vor allem die Dynamik zwischen Islay und Jericho gefesselt, die hier durch die Offenbarung von Islays Geheimnis nochmal ein wenig aus den Fugen gerät. Man ist sich am Anfang des Buches wirklich nicht sicher, wie Jericho das Ganze aufnimmt und ob er Islay wirklich nochmal anhört oder nicht doch eher ihm den Kopf abschlägt, sobald er ihm wieder begegnen sollte. Dadurch wird jeder weitere Moment zwischen den beiden fesselnd und emotional. In “Die Spinne von Skye” erahnte man die Gefühle noch eher zwischen den Zeilen, doch hier werden sie nun nach und nach deutlicher, sodass man im nächsten Band auf mehr hofft.  Die Autorin schafft es, dass die Ereignisse rund um den Friedhof zwar im Vordergrund stehen, doch Islays und Jerichos Beziehung kommen definitiv nicht zu kurz.  Mit der Kammerjägerin Kira wird ein weiterer symapthischer Charakter in das Geschehen geworfen, von der man hofft, dass sie auch die nächsten Abenteuer mit dabei ist.

Die Autorin bleibt ihrem Serienstil treu, was mir ja schon beim ersten Teil gut gefallen hat, man bekommt weder zu wenig noch zu viel zugeworfen und erlebt noch immer eine als Buch verfasste Serie. Zwar endet der Band wieder mit einem Cliffhänger, doch man wartet gerne einen Monat bis das Abenteuer vom Halbincubus Islay und dem Dämönenjäger Jericho endlich weiter geht.

Kritik:

Bücherreihen mit nicht abgeschlossenem Ende sind nicht jedermanns Sache, meist dauert es einfach zu lange, bis der nächste Teil erscheint, weshalb man lieber wartet, bis die gesamte Geschichte draußen ist. Hier muss man zum Glück ja nicht ganz solange warten.

Fazit:

Mit “Jericho March: Plötzlich Incubus”, geht die spannenden Fantasyreihe, rund um den Dämonenjäger Jericho March und dem Halbincubus Islay, in die nächste Runde. Haben wir die beiden im ersten Teil auf die Insel Skye begleitet um einen Spinnendämön zu beseitigen, begleiten wir diesmal den Reporter Islay, der im letzten Band rausgefunden hat, dass er ein Incubus ist. Hatte er es noch anfangs geschafft sich mit dem berüchtigten Dämönenjäger Jericho March anzufreunden, muss er sich diesmal davor fürchten, vom selben Mann den Kopf abgeschlagen zu bekommen. Gleichzeitig soll er die Vorfälle auf dem Greyfriars Friedhof untersuchen, auf dem er der Kammerjägerin Kira begegnet, mit der er zusammen einen kleinen Schützling vor seinem Schicksal bewahrt, wodurch er allerdings noch viel mehr Unheil ins Rollen bringt. Islays und Jerichos Beziehung gewinnt an fesselnder und emotionaler Dynamik, wodurch die beiden einen in ihren Bann ziehen. Doch nicht nur über die beiden erfahren wir mehr, auch werden wir wieder ausreichend mit Informationen über die außergewöhnliche Welt gefüttert, die sich die Autorin ausgedacht hat.   Einen Monat lässt es sich definitiv aushalten und ich kann auch den folgenden Band kaum erwarten, denn wieder wird man mit einem spannenden Cliffhänger zurück gelassen.

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